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| Presseinformation zur Demonstration des BDM am 14.08.2007 | |||||||||||
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Demonstration des BDM auf dem Odeonsplatz in München Plädoyer für mehr Marktmacht der Milcherzeuger Erster Teilerfolg erreicht 13.000 Milcherzeuger des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter e.V. (BDM) demonstrierten heute auf dem Odeonsplatz in München. (München, 14.08.07) Eine beeindruckende Kulisse bot sich am heutigen Dienstag um 10.30 Uhr auf dem Odeonsplatz in München: 13.000 BDM-Mitglieder waren aus ganz Deutschland angereist, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Die gestiegenen Milchpreise müssten endlich auch in ausreichender Höhe an die Erzeuger weitergereicht werden. Außerdem sei ein Systemwechsel in der Milchwirtschaft notwendig. Das derzeitige System der Festlegung des Erzeugerpreises allein durch die Molkereien sei nicht länger zeitgemäß. Die Bauern wollen den Markt eigenverantwortlich steuern können, um künftig einen Preis über den Markt erlösen zu können, der ihre Kosten deckt. Nur so kann die Existenz der Milcherzeuger auch für die Zukunft gesichert werden und damit eine Versorgung der Verbraucher mit Milchprodukten zu angemessenen Preisen. Ein erster Teilerfolg konnte bereits erreicht werden: Heute morgen signalisierte das bayerische Landwirtschaftsministerium, dass die Genehmigung für das so genannte „Milk Board“ erteilt wurde. Die Forderungen im Einzelnen: 1) Die Bauern verlangten von den Molkereien einen fairen Anteil an den aktuellen Preiserhöhungen, der so hoch sein muss, dass er nicht durch die gestiegenen Kosten der Milchproduktion nivelliert wird. 2) An die Politik richtete sich der Appell, den Milcherzeugern zu ermöglichen, als gleichberechtigte und starke Partner am Milchmarkt teilzunehmen. Ein erster Schritt hierfür ist die Genehmigung des so genannten „Milk Boards“ durch die politischen Entscheidungsträger. Das „Milk Board“ will künftig - als eine überregionale Groß-Vereinigung von Milcherzeugern - die Erzeugung und den Absatz der in ihren Mitgliederbetrieben gewonnenen Milch den Erfordernissen des Marktes anpassen. Das gibt den Milcherzeugern gegenüber Molkereien und Handel ein größeres marktwirtschaftliches Gewicht und kann so dafür sorgen, dass die Erzeuger faire Preise für ihr Produkt Milch aushandeln können. 3) Ebenfalls an die Politik richtete sich die Forderung der Fortführung einer Mengensteuerung auf europäischer Ebene allerdings in veränderter Form: Die zukünftige Quote muss flexibel an die Absatzmöglichkeiten des Marktes angepasst werden können. Dies wollen die Milcherzeuger in Eigenregie vornehmen. Die gegenwärtige Marktsituation belege eindrucksvoll, dass die Steuerung der Angebotsmenge das einzige Instrument sei, das den Bauern bessere Preise sichere, so BDM-Vorstandsvorsitzender Romuald Schaber. Unter dem „Mäntelchen“ des Verbraucherinteresses forderten jetzt diejenigen eine Abschaffung der Quote, die letztlich nur ein Interesse am Einkauf möglichst billiger Rohstoffe hätten. Nähere Informationen zum BDM, seinem Milchpreiskampf und auch zur heutigen Aktion unter www.bdm-verband.de. ... zurück |
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